Ausgewählte Gastgeber für Ihren Wanderurlaub - Hotel, Restaurant, Gasthof, Pension, Ferienwohnung und Camping

HomeBildergalerieWebcamsIhre GastgeberHallo KinderFreizeit SchwarzwaldWutachschluchtSchluchtensteigWetterLink-PartnerWandervereineKontaktImpressumSchwarzwald TouristHochschwarzwald WellnessWinterurlaubUnsere HundeweltHotels Schweiz

Unsere Gastgeber direkt an der Wutachschlucht

in Bonndorf: Landgasthaus Reichenbächle,                  Höhengasthof Glashütte 
in Löffingen: Landhotel Ochsen
in Rötenbach: Landgasthaus Rössle
in Lenzkirch: Gasthof Löffelschmiede,             Schwarzwaldgasthof Zum Pfauen
in Ewattingen: Pension Fohrenberg
in Ühlingen-Birkendorf: Hotel Sonnenhof,              Gasthaus Waldschenke

Die Wutachschlucht ist ein seit Jahrzehnten ausgewiesenes Naturschutzgebiet. Vor etwa fünfzehn- bis zwanzigtausend Jahren zeichnete die Ur-Wutach den heutigen Flussverlauf vor. Tief hat sich die Wutach zwischen Titisee-Neustadt und Achdorf in die Hochebene des Südschwarzwaldes eingegraben und durchschneidet nahezu alle Gesteinsschichten Süddeutschlands.

Dementsprechend mannigfaltig ist die Flora und Fauna in der Schlucht. Lassen Sie sich überraschen von der Vielfältigkeit und Besonderheit der Pflanzen- und Tierwelt. Über 1.200 verschiedene, darunter vom Aussterben bedrohte (und natürlich geschützte) Pflanzenarten und mehr als 10.000 Tierarten warten darauf entdeckt zu werden.

Keimzelle des Tourismus an der Wutach ist der Badhof unterhalb der Schlossruine Boll zunächst Badhäuschen der Herren von Tannegg (Merianstich von 1643), ab etwa 1840 Bad Boll (Schwefelsole), um die Jahrhundertwende mondänes Hotel, von 1894 bis 1913 im Eigentum des Bad Boll Fishing Club Ltd. London, später unter anderem Therapieeinrichtung. Die Reaktivierung als Wandererheim wurde verhindert, 1992 folgte der Abriss durch das Land Baden-Württemberg.

War der Badebetrieb hier nur von lokaler Bedeutung, entwickelte sich der Angeltourismus um so mehr. Die Erschließung mit Wanderwegen begann um 1890, meist durch den Schwarzwaldverein, teils auch durch Mitglieder des englischen Fishing Club. Dann erfolgte der aufwändige Bau des Ludwig-Neumann-Weges entlang der Muschelkalkschlucht durch den Schwarzwaldverein 1904, anfangs mit sieben, bald größtenteils von Hochwässern zerstörten Brücken, später durch die Felswände neu trassiert. Von 1908 bis 1910 wurden auch die Urgesteinsschlucht und die Flühe-Schlucht zugänglich gemacht.  Wanderbuslinien und Gepäcktransportservices ergänzen das touristische Angebot.

In den letzten Jahren wird die Wutachschlucht trotz der extrem starken Frequentierung des Hauptwanderweges verstärkt touristisch beworben, etwa als „Grand Canyon des Schwarzwaldes“.

Den nebenan im Bild ersichtlichen "Führer durch das lebendige Naturmuseum Wutachschlucht und Umgebung" ist erhältlich hier beim Wanderwicht unter info@wanderwicht.de. Er schildert Ihnen acht der schönsten und interessantesten Wanderwege in der Schlucht. Einige Wanderungen führen zu geologischen Zeugnissen der Erdgeschichte, andere in Teilgebiete der Wutachenge mit einer faszinierenden Welt seltener Pflanzen. Zusätzlich finden Sie Ausflugsanregungen mit interessanten Zielen in drei Ländern, dazu Sehenswertes in der näheren Umgebung, sowie Brauchtums- und historische Volksfeste.

Hier sorgt der Wutachranger und Förster Martin Schwenninger durch tiefgreifende Informationen dafür, dass sich begeisterte Schluchtbesucher auf die Natur einlassen und sie in ihrer Ursprünglichkeit bedingungslos akzeptieren. Ihm wurde die vielseitige Verpflichtung übertragen in der Schlucht nicht nur Aufseher, Führer und Förster zu sein, sondern auch Ordnungshüter und koordinierende Kraft für die vielen ehrenamtlichen Mithelfer beim Überwachen der Naturschutzgebote. In den Sommermonaten führt der Ranger jeweils Dienstags Gruppen bis zu 25 Wanderern in einer mehrstündigen Tour von Boll bis zur Wutachmühle. Anmeldung hierfür ist unbedingt erforderlich über die Tourist Information Bonndorf.

Heute besuchen pro Saison zwischen 80.000 und 100.000 Wanderer die Schlucht. Die Wutachschlucht ist Ziel nicht nur Erholungsuchender, sondern auch von Amateurgeologen, -paläontologen und -botanikern, außerdem von Exkursionsveranstaltungen für Studenten und Schüler. Daher wurden im Schluchtengebiet ab 1978 sieben öffentliche geologische Klopfplätze angelegt, und in Aselfingen bestand einige Jahre lang ein geologisches Informationszentrum. Zahlreiche Schautafeln erläutern an Aufenthaltsplätzen und wichtigen Zugangswegen das Naturgeschehen.